Liebe Freunde der KulturKarte Passau!

Für die kommenden Wochen dürfen wir Sie auf folgende Veranstaltungen aufmerksam machen:

Donnerstag, 27. Juli 2017, 20.00 Uhr
Europäische Wochen: 11. Passauer Orgelnacht

Was wissen Sie über die Passauer Domorgel?
Die kleinste Pfeife misst 6 Millimeter, die größte ganze 11 Meter. Und 120 Kilometer Kabel verbinden die insgesamt 5 Orgeln im Passauer Dom. An den Spieltisch dieser gewaltigen und einmaligen Domorgel laden die Europäischen Wochen in Kooperation mit dem Bistum Passau wieder internationale Organisten ein, die ab Sonnenuntergang die ersten Akkorde erklingen lassen.
Nicht nur für Orgelliebhaber und Orgelfanatiker!

Ort: Dom St. Stephan
Reservierung unter: 0851/490 83 10 oder persönlich bei: Festspiele Europäische Wochen Passau e. V., Bahnhofstraße 32

Samstag, 05. und Sonntag, 06. August 2017, jeweils um 19.00 Uhr
Europäische Wochen: Carmina Burana von Carl Orff – La Fura dels Baus

Aus seinen 30 Jahren Bühnenerfahrung schöpfend hat Carlus Padrissa, Gründungsmitglied von La Fura dels Baus, eine intensive Auseinandersetzung mit der Carmina Burana geschaffen, in der der Zuschauer durch eindrucksvolle Bildsprache, Special Effects und Frühlingsgerüche in das Universum von La Fura dels Baus hineingezogen wird. Ein riesiger Mond, Tauwetter, florale Ekstase, eine echte Traubenlese, Wein, Wasser und Feuer… Carmina Burana von La Fura dels Baus ist Musik und Theater, eine Show für die Sinne, vital und energetisch und zielt auf ein neues Publikum ab, vom Musikliebhaber bis zum Fan der darstellenden Künste.
Die Europäischen Wochen bringen die Erfolgsproduktion erstmals nach Deutschland.

Ort: Dreiländerhalle
Reservierung unter: 0851/490 83 10 oder persönlich bei: Festspiele Europäische Wochen Passau e. V., Bahnhofstraße 32

Im Rahmen des Eulenspiegel Zeltfestivals (Ort: Festzelt Ortsspitze, alle Reservierungen unter 0157 86559408):

Freitag, 28. Juli 2017, 20.00 Uhr
Wolfgang Krebs & Die Bayerischen Löwen: „Gaudigipfel“

Es wird laut und zünftig, wenn Stoiber, Beckstein und Seehofer die Dreifaltigkeit der bayerischen Ministerpräsidenten ihre biergeschwängerten Festreden von der Bierzeltkanzel schmettern und mit der Politik und ihren Machern abrechnen: Bei uns in Bayern gilt immer noch das Alte Testament und nicht das Grundgesetz, liebe Kreuzritter, teufelt Stoiber in die Menge, wobei Seehofer die Parteikollegen schon mal als ausgezuzelte Gottsackerfliegen derbleckt.
Viel zu lange ist die Trägheit umgegangen im alten Bayern, aber Stoiber macht sie alle wieder katholisch: Bayern muss wieder mehr nach Stoiber klingen, sprachs ernst und die Zuschauer toben, wenn sich Kabarettist und Parodist Wolfgang Krebs Edmunds gestammelten Werken widmet und das R besser rollt, als es ein Horst Seehofer im Original je könnte.
Der Burghauser Anzeiger untertreibt nicht, wenn er lobt: Wolfgang Krebs zählt zum Besten, was das bayerische Politkabarett derzeit zu bieten hat.
Zum Besten, was die bayerische Blasmusikszene derzeit zu bieten hat, gehören eindeutig die Bayerischen Löwen. Wenn die hochmusikalischen Blechrebellen zur Spitzzüngigkeit eines Stoiber, Beckstein oder Seehofer ihre Bayerischen Blechgesänge auffahren, dann ist Revolution unterm weiß-blauen Zelthimmel.
Die Löwen verbinden traditionelle Blasmusik mit poppigen Melodien, spicken das Ganze mit A-cappellla-Gesang und sind dazu noch urkomisch. Sie blasen einem Herrn Stoiber ordentlich den Defiliermarsch, streifen Songklassikern den Mundartmantel über und holen den Oberkrainer ins neue Jahrtausend. Das ist Blasmusiktheater in zwei Akten wie die Löwen in ihrer niederbayerischen Heimat von der Presse beschrieben werden.
Krebs und die Löwen das passt! Aufmüpfiger Marsch trifft aufbrausende Ministerpräsidenten. Bayerischer geht nicht. Sie werden das sinkende Schiff Bavaria in den sicheren Hafen der absoluten Mehrheit schleppen. Und wenn alles nichts hilft, dann besinnt man sich zurück auf Altbewährtes: die Zeit Ludwigs II., denn schließlich war Neuschwanstein auch nichts anderes als die Bayern LB des 19. Jahrhunderts. Und Musik, die hat der Kiene ja auch gern mögen …

Samstag, 29. Juli 2017, 20.00 Uhr
Wolfgang Ambros: „Ambros pur – Vol. 5!“

Eine „unplugged“ musikalische Zeitreise mit der österreichischen Liedermacherlegende Wolfgang Ambros (Gesang, Gitarre, Mundharmonika) und Günter Dzikowski (Tasten und Gesang) und Roland Vogl (Gitarre, Bass und Gesang).
Am 13.07.2015 wurde Wolfgang Ambros im Bundeskanzleramt in Wien von Bundeskanzler Werner Faymann mit dem Grossen Ehrenzeichen für seine grossen Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.
Dass die Musik des Wolfgang Ambros Seele hat, ist unbestritten. Ihn so zu erleben – musikalisch reduziert auf die akustische Gitarre dazu das Spiel von Günter Dzikowski an den Tasteninstrumenten und Roland Vogl am Bass, hat eine besondere Faszination. Seit über einem halben Jahrzehnt begeistert Ambros auch in dieser Form. Ein besonderes Konzerterlebnis in exklusiven Theatern und kleineren Sälen.
Die Renaissance eines der wichtigsten Musikers und Sänger ever, des großen Johnny Cash wurde durch die im Grunde naheliegende Idee ausgelöst, ihn nur mit einer akustischen Gitarre hinzusetzen und ihn einfach spielen zu lassen. Ganz ohne „Unplugged“-Getue: die Reduktion auf das Wesentliche, die Suche nach der Essenz ihrer Musik hat schon vielen Künstlern gut getan, sofern ihre Musik überhaupt eine Essenz, eine Seele hat.
Es ist eine Schatztruhe, die sich knarrend öffnet und die nach und nach ihre Schätze preisgibt, wenn man diesen Wolfgang Ambros, „nur“ mit seiner Stimme, einer Gitarre und den Musikern Günter Dzikowski und Roland Vogl an seiner Seite auf eine Bühne setzt. Dzikowski, langjähriger Musiker der No. 1 vom Wienerwald und Roland Vogl, seit Jahren mit Ambros auf Tour, kennen den umfassenden Ambros-Songkatalog (fast) genauso gut wie ihr „Chef“, und dennoch ist es auch für die drei Ausführenden eine anregende Entdeckungsreise viele dieser Lieder im intimen Rahmen neu und wieder zu entdecken. „Auch große Nummern wie der „Zentralfriedhof“ oder „Heit drah I mi ham“ werden dabei plötzlich wieder ganz unmittelbar greifbar“, erzählt Ambros.

Sonntag, 30. Juli 2017, 14.00 Uhr
Willy Astor Kinderprogramm: „Kindischer Ozean“

Mit „Kindischer Ozean – Lauschliedergeschichten aus dem Einfallsreich“ bringt Gitarrist, Wortakrobat, Kabarettist und Liedermacher Willy Astor sein erstes Kinderalbum heraus.
Durch das komplette Album zieht sich die Geschichte einer Familie, die bei der Fahrt in den Urlaub auf einer geheimnisvollen Insel namens Tiri Tiri Matangi landet und dort allerlei seltsame Begegnungen hat, die jeweils den Inhalt der Lieder bilden.
Astor hat ein klasse Kinderalbum vorgelegt, das sich extrem wohltuend von der Masse der für Kinder produzierten „Werke“ abhebt und mit dem Song “ Ich bin ein Hängereh!“ einen von vielen Ohrwürmern geschrieben.
Der Musik hört man an, dass Sie mit echten Instrumenten und viel Liebe eingespielt ist, die Texte sind Astor-typisch fein gedrechselt. Dabei gelingt es dem Münchner, kindgerecht zu sein ohne ins „zuckersüße“ abzugleiten. Man merkt mit jeder Zeile, dass er sein junges Publikum ernst nimmt und ihm auch etwas zutraut.
Und darum macht das Album auch Erwachsenen Spaß!
Dass es jetzt erstmals exklusiv live mit tollen Musikern im Quartett gespielt wird, ist ein Grund, seinen Kindern – und sich selbst – etwas Besonderes zum Sehen und Hören zu gönnen.
Ein Abend „für kleine und große Träumer“. Zu empfehlen!

Sonntag, 30. Juli 2017, 20.00 Uhr
Willy Astor: „Chance Songs“

Wer das Programm von Willy ASTOR bereits einmal besucht hat, weiß, dass sein Herz schon immer auch an der Liedermacherei hängt.
Auf seinem ersten Songwriter-Album „Leuchtende Tage“, erschienen 2003, hat er seine ersten, sehr persönlichen Erfahrungen verewigt – sein Lied „Diamant“ wird bis heute immer wieder gern vom Publikum gehört.
Seither sind immer wieder neue nachdenkliche Songs am Ende seines Comedy-Programms wie vereinzelte „Astoroiden“ aufgeblitzt.
Die große Resonanz auf sein aktuelles „Einfach sein“ lieferte dann auch den Anstoß jetzt wieder ein ganzes Album zu schreiben und vor allem: es mit einem exzellenten Quartett auf die Bühne zu bringen!
Das Liederschreiben ist also keine künstlerische Neuerfindung eines anderen Willy Astor, sondern die konsequente Weiterentwicklung eines langjährigen Schaffens, in dessen Verlauf seine neue Lebenserfahrungen verarbeitet werden. Er singt selbst & kritisch, ist wirklich und wahr.
Das Credo von „Chance-Songs“ ist Harmonie zu produzieren, dem Schicksal ins Gesicht zu grinsen und bisweilen auch mal über das eigene Scheitern zu lachen.
Denn jedes Scheitern bietet auch eine Möglichkeit, es beim nächsten mal besser zu machen und wie kann man das schöner transportieren, als in „ChanceSongs“ – wer fühlen will , muss hören!

Außerdem weisen wir Sie darauf hin, dass Sie mit Ihrer KulturKarte kostenlosen Eintritt zum Museum Moderner Kunst erhalten.

Unter Kultur Gratis Veranstaltungen, die von allen – nicht nur von Inhaber*innen der KulturKarte – kostenlos in Passau und Umgebung besucht werden können.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei den Veranstaltungen!